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Blutwerte & Laborwerte einfach erklärt – klar und verständlich

Anhand des Blutes und anderer Körperflüssigkeiten kann der Arzt Ihre Körperfunktionen beurteilen. Werte außerhalb der Norm legen Heilmaßnahmen nahe, deren Erfolg wiederum anhand von Laborwerten kontrolliert wird. Unser Ziel ist es, dass Sie Ihre Blutwerte verstehen.

Informationen aus Blut, Urin & Co.

Schon 1000 Jahre vor Christi Geburt sagten indische Priester: Ist das Gleichgewicht von Blut, Galle und Schleim gestört, wird der Mensch krank. Seit dieser Zeit werden menschliche Körpersäfte, Sekrete und Ausscheidungen zu medizinischen Zwecken genauer betrachtet.

500 Jahre später testeten griechische Ärzte den Geschmack des Urins, um am süßen Harn die Zuckerkrankheit zu erkennen. Ebenso gehörte die Überprüfung von Farbe und Geruch des Stuhls zu ihrer Untersuchung. Im späten Mittelalter machten »Pisspropheten« oder »Brunzdoktoren« Karriere – Medici, die ihre Diagnosen vor allem mithilfe der »Harnschau« stellten.

Sie befanden zum Beispiel:

»Ist der Harn rot und dünn, ist der Mensch hitzig, dürre und ein Cholericus.«

Der moderne Labortest (Laborwerte bestimmen) blickt also auf eine lange Tradition zurück. Bis heute gehört die Analyse von Blut und anderen Körperflüssigkeiten zu den wichtigsten Quellen medizinischer Erkenntnis.

Kleines Blutbild Übersicht

AbkürzungBeschreibungNormalwertMehr Infos
EryAnzahl der Erythrozyten (rote Blutkörperchen)Männer: 4,6 bis 6,2 Mio. pro µl

Frauen: 4,2 bis 5,4 Mio. pro µl
zu hoch
zu gering
LeukoAnzahl der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)Männer: 4.000 bis 10.000 pro µl

Frauen: 4.000 bis 10.000 pro µl
zu hoch
zu gering
ThromboAnzahl der Thrombozyten (Blutplättchen)Männer: 150.000 - 380.000 pro µl

Frauen: 150.000 - 380.000 pro µl
zu hoch
zu gering
HktHämatokrit: prozentualer Anteil der Blutzellen im BlutMänner: 42 - 50 % Prozent

Frauen: 37 - 45 % Prozent
zu hoch
zu gering
HbHämoglobin(-konzentration) des roten BlutfarbstoffsMänner: 13 bis 17 g pro dl

Frauen: 12 bis 16 g pro dl
zu hoch
zu gering
MCHHämoglobinmenge pro ErythrozytMänner: 27 - 34 pg (pro Zelle)

Frauen: 27 - 34 pg (pro Zelle)
zu hoch
zu gering
MCHCdurchschnittliche Hämoglobinkonzentration pro ErythrozytMänner: 32 - 36 g pro dl

Frauen: 32 - 36 g pro dl
zu hoch
zu gering
MCVdurchschnittliches Volumen eines ErythrozytenMänner: 85 - 98 fl

Frauen: 85 - 98 fl
zu hoch
zu gering
RetisRetikulozyten: Anteil pro 1000 ErythrozytenMänner: 3 bis 18 pro 1.000 Erys

Frauen: 3 bis 18 pro 1.000 Erys
zu hoch
zu gering

Differentialblutbild (Leukozyten Normalwerte)

ZellartGesamt Leukozytenpro µl Blut
Normalwert100%4300–10.800/μl
Stabkernige (neutrophile) Granulozyten0 bis 4%150–400/μl
Segmentkernige (neutrophile) Granulozyten45 bis 74%4.800–7.900/μl
Eosinophile Granulozyten0 bis 7%50–750/μl
Basophile Granulozyten0 bis 2%15–200/μl
Lymphozyten16–45 %1.700–4.800/μl
Monozyten4–10 %400–1.000/μl

Blutfette (Cholesterin und Triglyceride):

AbkürzungBeschreibungNormwerte mg / dl Normwerte mmol / l Klick zu
TCGesamt-Cholesterinunter 200 mg / dlunter 5,1 mmol / l zu hoch
zu niedrig
LDLLDL-Cholesterinunter 160 mg / dlunter 4,1 mmol / l zu hoch
zu niedrig
HDLHDL-Cholesterinüber 40 mg / dl über 1,0 mmol / l zu hoch
zu niedrig
TRGTriglycerideunter 150 mg / dlunter 1,7 mmol / l zu hoch
zu niedrig
Die Referenzwerte sowie die ermittelten Werte können sich von Labor zu Labor stark unterscheiden.

Was sind Blutfette?

Triglyzeride, Cholesterin und Phospholipide zählt man zu den Blutfetten. Sie dienen als Energielieferant und sind lebenswichtig. Hat man erhöhte Blutfett-Werte deutet dies auf eine Fettstoffwechsel-Erkrankung hin. Sind die Blutfettwerte zu hoch, steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen, zum Beispiel für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose).

Substanzen die bei den Laborwerten (Blutwerte) die untersucht werden

Jede dritte Diagnose wird heute erst nach einer Auswertung von Laboruntersuchungen gestellt. In 90 Prozent aller Fälle sind dies Blut- und Urinuntersuchungen. In den folgenden Substanzen fahnden die Mediziner unter anderem nach Krankheiten:

  • Blut: In unseren fünf bis sechs Litern Lebenssaft reisen Milliarden von roten und weißen Blutkörperchen zusammen mit Abwehrzellen (Immunzellen) und Blutplättchen auf einem Streckennetz von etwa 100 000 Blutgefäß-Kilometern. Sie transportieren Sauerstoff zu den Organen, bekämpfen Krankheitserreger und reparieren defekte Blutgefäße. Ergibt eine Laboranalyse, dass die Zahl oder das Aussehen der im Blut transportierten Zellen von der Norm abweicht, ist das oft die erste Fährte zur Erkennung von Infektionen, Vergiftungen oder auch Krebs.
  • Urin: In etwa zwei Litern Harn werden täglich Abfallprodukte des Stoffwechsels, abgebaute Zellteile und von den Nieren ausgefilterte Schadstoffe aus dem Körper gespült. Deshalb geben Harnanalysen Aufschluss über Stoffwechselstörungen, Organerkrankungen, etwa von Nieren, Harnwegen und Leber, Infektionen und Vergiftungen.
  • Speichel: Einen bis zwei Liter Sekret produzieren die Speicheldrüsen im Mund pro Tag. Darin enthalten sind Mineralien und Eiweiße (Enzyme), Immunzellen und Botenstoffe (Hormone). Durch Untersuchung des Speichels, der mithilfe einer Watterolle oder mit einem Spezialkaugummi entnommen wird, kann beispielsweise ein Befall des Mundraums durch Bakterien festgestellt werden.
  • Stuhl: Er enthält nicht nur Wasser und unverdaute Nahrungsreste, sondern auch abgestorbene Zellen aus der Darmschleimhaut, Schleimanteile, Darmsekrete, Darmbakterien, Eiweiße (Enzyme), Gallenflüssigkeit und Mineralien. Aus der Untersuchung des Stuhls kann der Arzt Rückschlüsse auf spezielle Organstörungen, Infektionen mit krankheitserregenden Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen und sogar auf Krebs ziehen. Stuhlproben werden vor allem bei Verdacht auf Erkrankungen des Verdauungstrakts benötigt.
  • Schleimhaut-Abstriche: Wenn der Arzt mit einem Wattestäbchen über Haut oder Schleimhaut streicht, bleiben unter anderem Körperzellen daran haften, die untersucht werden können.Gefahndet wird auf diese Weise zum Beispiel nach krankheitserregenden Keimen oder – mithilfe von Mikroskopen – nach Tumorzellen. Es werden unter anderem Abstriche von Augen, Mundhöhle, Harnröhre, Muttermund und Scheide genommen.
  • Sputum (Auswurf): Der abgehustete zähflüssige Lungenschleim wird in einem Gefäß aufgefangen und im Labor untersucht. Der Arzt erfährt auf diesem Weg, welche Erreger beispielsweise eine Bronchitis oder Lungenentzündung ausgelöst haben oder ob eine Tuberkulose vorliegt.
  • Magensaft: Die saure Mischung aus Schleim, Salzsäure, Mineralien und Enzymen spaltet die Nahrung auf und vernichtet Bakterien. Die Probe wird mithilfe einer dünnen Sonde aus Kunststoff genommen, die durch Nase oder Mund bis in den Magen geschoben wird.
  • Sperma: Es wird vor allem zur Aufklärung männlicher Fruchtbarkeitsstörungen untersucht, gibt aber auch Aufschluss über Krankheiten der Hoden, der Samenbläschen und der Prostata.
  • Liquor (Gehirnwasser): Diese Flüssigkeit polstert wie ein Kissen Gehirn und Rückenmark gegen Erschütterungen und Druck. Zur Entnahme einer Probe wird eine Hohlnadel im unteren Abschnitt der Wirbelsäule in den Wirbelkanal eingeführt und etwas Liquor abgesaugt. Untersucht werden seine Farbe und Konsistenz sowie das Vorkommen von Eiweiß, Zucker, Entzündungszellen, Bakterien, Viren und Pilzen darin. Die Analyse wird bei Verdacht auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Hirnhautentzündungen, Multiple Sklerose) und manchmal auch zur Alzheimer-Diagnostik durchgeführt.
  • Knochenmark: Darin wachsen die lebenswichtigen Stammzellen, die zu Blutkörperchen oder Blutplättchen heranreifen. Die Untersuchung einer Probe, des Knochen- markpunktats, erfolgt bei Verdacht auf eine Störung der Blutbildung, die wegen Blutkrebs, Nebenwirkungen von Medikamenten, Giften oder Krankheiten des Immunsystems auftreten kann. Zur Gewinnung von Knochenmark wird unter lokaler Betäubung am Brustbein oder Beckenkamm eine Hohlnadel in den Knochen eingeführt. Unter dem Mikroskop sind dann Anzahl und Reifungszustand der verschiedenen Vorstufen der Blutzellen erkennbar.

Labor- und Blutwerte: Das zeigt ein Blutbild

Kleines BlutbildNormalwert MännerNormalwert Frauen
Hämoglobin13,5-17,5 g/dl12-16 g/dl
Hämatokrit40-53%36-48%
Erythrozyten4,6-6,2 Mio. pro µl4,2-5,4 Mio. pro µl
Leukozyten4-10 Tausend pro µl4-10 Tausend pro µl
Thrombozyten140-360 Tausend pro µl140-360 Tausend pro µl
Mineralstoffe
Natrium135-145 mmol/l135-145 mmol/|
Kalium3,6-4,8 mmol/l 3,6-4,8 mmol/l
Kalzium2,15-2,58 mmol/l2,15-2,58 mmol/l
Chlorid95-105 mval/l95-105 mval/l
Magnesium1,8-2,7 mg/dl1,8-2,7 mg/dl
Ernährungsstoffwechsel
Blutzucker80-120 mg/dl80-120 mg/dl
Harnsäure2,3-6,1 mg/dl3,6-8,2 mg/dl
Triglyceride< 150 mg/dl< 150 mg/dl
Gesamt-Cholesterin< 200 mg/dl< 200 mg/dl
HDL> 40 mg/dl> 45 mg/dl
LDL< 130 mg/dl< 130 mg/dl
Homocystein< 10 µmol/l< 10 µmol/l
Sonstige
GOTbis 50 U/lbis 35 U/l
GPTbis 50 U/lbis 35 U/l
Gamma-GTbis 55 U/lbis 38 U/l
Bilirubin gesamt0,1-1,2 mg/dl0,1-1,2 mg/dl
Alkalische Phosphate30-120 U/l30-120 U/l
Pankreasamylasebis 100 U/lbis 100 U/l
Eisen35-168 µg/dl23-165 µg/dl
Kreatinin0,84-1,25 mg/dl0,66-1,09 mg/dl
CRPbis 1,0 mg/dlbis 1,0 mg/dl
Werte aus verschiedenen Quellen zusammengetragen.

Sind Referenzwerte immer Gesundwerte?

Die Antwort gleich vorweg: Nein! Wenn Ihnen ein Arzt mitteilt, dass einige Laborwerte zu hoch oder zu niedrig sind, heißt das nicht, dass Sie krank sein müssen. Ist etwa die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöht, so setzen sich wahrscheinlich die Immunzellen gerade ordnungsgemäß mit Erregern auseinander. Umgekehrt schließt ein »normales« Blutbild nicht aus, dass Sie erkrankt sind. Erst die Kombination aus Ihrem Beschwerdebild, den Erfahrungen des Arztes, den Laborwerten und eventuell notwendigen Spezialuntersuchungen bringt Klarheit.

Der Referenz- oder auch Normalwert ist ein Durchschnittswert. Er wird in der Regel bei 95 Prozent gesunder Menschen aus einer vergleichbaren Gruppe ermittelt, zum Beispiel europäische Frauen zwischen 30 und 40 Jahren in der Zyklusmitte. Manche Referenzwerte unterscheiden sich von Kontinent zu Kontinent und von Land zu Land, je nach Messverfahren oft auch von Labor zu Labor.

Viele Faktoren (Parameter, Einflussgrößen) können die Laborwerte beeinflussen, beispielsweise Rasse, Geschlecht, U Körpergewicht, Medikamente, Tagesrhythmus und Lebensweise. Deshalb gelten oftmals – etwa bei roten Blutkörperchen, Hormonen oder Muskelenzymen – für Frauen andere Referenzwerte als für Männer und für Kinder andere als für Erwachsene – zum Beispiel bei Knochenenzymen oder Wachstumshormonen. In der Regel finden Sie in einem Laborbefund bei jedem Messwert die dazugehörigen Referenzwerte des Labors. Oft werden obere und untere Grenzwerte als Schwankungsbreite angegeben, innerhalb welcher Werte als »normal« gelten. Die Angabe »positiv« oder »reaktiv« bedeutet: Eine gesuchte Substanz, etwa der Antikörper gegen das Hepatitis-Virus, wurde gefunden.

Blutbild deuten

Stoff
(Abkürzung)
Funktion
im Körper
Erhöhter Wert:
mögliches Indiz für
Verminderter Wert:
mögliches Indiz für
Erythrozyten
(Ery)
Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff in den ganzen Körper und das Kohlendioxid zurück.Stress, chronische Herz- und Lungenkrankheiten, Knochenmarkserkrankungen, Kohlenmonoxidvergiftung, RauchenZöliakie, Eisenmangel (häufig), Vitamin-B12- oder Folsäuremangel, Schwer- metallvergiftung, Infektionen, Nierenschäden, Krebs
Hämoglobin
(Hb)
Die Eisen-Eiweiß- Verbindung in den roten Blutkörperchen bindet den Sauerstoff bzw. das Kohlendioxid.Zusätzlich zu den Ursachen von erhöhter Erythrozytenzahl (oben): Sauerstoffmangel, starkes Rauchen, Flüssigkeitsverlust (Durchfall, Entwässerungsmittel)Zusätzlich zu den Ursachen von verminderter Erythrozytenzahl (oben): Blutarmut (Anämie), Entzündung im Magen-Darm-Trakt, Medikamente wie ASS (Aspirin/ Acetylsalicylsäure)
Leukozyten (Leuko)
Die weißen Blutkörperchen sind die Hauptakteure des Immunsystems, also die »Blutpolizei«.
Infektionen mit Bakterien, Pilzen, Parasiten; Allergien, chronische Entzündungen (Darm, Lunge), Krebs. Stark erhöht (> 20 000/pl): Leukämie (CML)Viruserkrankungen (Grippe, Masern), Chemo- und Strahlentherapie, Vergiftungen (Blei, Quecksilber), H2-Magensäureblocker
Thrombozyten
(Throm)
Die Blutplättchen sind wichtige Helfer bei der Blutgerinnung und sorgen für die Blutstillung bei Wunden.Akute, meist eitrige Infektion in Blase oder Atemwegen, chronische Entzündungen (Magen, Darm), Verletzungen, Tumoren mit MetastasenSchwere Anämien, Infektionskrankheiten (Malaria, Toxoplasmose), Leberzirrhose, Leukämie, Autoimmunerkrankungen
Quick-Wert/ Thromboplastinzeit (INR/TPZ)Sagt aus, wie schnell das Blut gerinnt. Niedriger Quickwert = hoher INR-Wert und umgekehrt.Erhöhter Quick- oder verminderter INR-Wert ohne klinische BedeutungNiedriger Quick- oder erhöhter INR-Wert: Vitamin- K-Mangel, Lebererkrankungen (Zirrhose, Hepatitis), Anti-Phospholipid-Syndrom, Cumarin-Therapie
Blutsenkung (BSG)Bei Entzündungen sinken die Blutkörperchen im Reagenzglas schneller ab.
Blutarmut (Anämie), akute bakterielle Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Blutvergiftung, TumorenChronische Leberstörungen, Herzmuskelschwäche, entzündungshemmende Medikamente, Blutbildungsstörungen

Laborwerte + Symptome = Diagnose

Oft ergibt die Laboruntersuchung noch keine Diagnose. Meist bringt erst die Zusammenschau mit den Symptomen Klarheit. Bei Fieber und Durchfall kann etwa eine erhöhte Leukozytenzahl auf eine bakterielle Lebensmittelvergiftung hindeuten. Ohne weitere körperliche Symptome steckt womöglich nur Stress oder Anstrengung dahinter.

Der Gesundheits-Check-up

Wer von einer chronischen Krankheit wie Rheuma oder Diabtin oder von wiederkehrenden Infektionen betroffen ist oder ständig Medikamente einzunehmen hat, der muss regelmäßig zum Arzt. Der Mediziner kontrolliert mithilfe verschiedener Laboruntersuchungen den Krankheitsverlauf sowie die Wirkung und Nebenwirkungen von Medikamenten. Nach den Ergebnissen richten sich die Behandlungsmaßnahmen ebenso wie die Auswahl und Dosierung notwendiger Medikamente.

Wenn Sie über 35 Jahre alt sind, ist alle zwei Jahre ein Gesundheits-Check-up – sozusagen ein Körper-TÜV – zu empfehlen. Ihr Anspruch nach Art und Umfang ergibt sich dazu aus Ihrem Tarif. Auf diese Weise sollen chronische Leiden wie Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Nierenschäden und die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermieden werden.

Beim Arzt wegen Laborwerte

Bei seiner Suche nach möglichen verborgenen Krankheiten befragt Sie der Arzt zunächst nach Vorerkrankungen und Medikamenten, nach seelischen Problemen und Risikofaktoren wie Stress, Alkohol oder Rauchen. »Anamnese« nennt die Fachsprache diese mündliche Erhebung der persönlichen Krankheitsgeschichte oder der gesundheitlichen Situation.

Zur anschließenden körperlichen Untersuchung gehören:

  • Blutdruck- und Pulsmessung
  • Abhorchen von Lunge und Herz mit dem Stethoskop
  • Ruhe-EKG bei Verdacht auf Herz-Kreislauf-Störungen
  • tiefer Blick in Mund und Rachen zur Kontrolle auf Schleimhautveränderungen und Entzündungen
  • Abtasten des Körpers, etwa nach geschwollenen Lymphknoten oder einem verhärteten Bauch
  • Abklopfen von Nieren, Leber, Milz und Brustkorb, bei dem ein veränderter Klopfschall Störungen verrät

Haemoccult-Test

Stuhlproben werden auf Testkarten aufgetragen und auf den Blutfarbstoff Hämoglobin untersucht, der im Stuhl Mikroblutungen aus Karzinomen und Polypen anzeigt. Der Test ist nicht sehr empfindlich und oft falsch positiv, da es Blutungen auch bei Entzündungen gibt. Auch die Einnahme von Vitamin C, Eisen oder Medikamenten kann den Test verfälschen.

Zum Gesundheits-Check-up gehören standardmäßig auch Urin- und Blutuntersuchungen:

  • Im Blut werden Blutkörperchen und Cholesterinspiegel, Nierenwerte, Leberwerte, Gichtmarker (Harnsäure) und Blutzucker (als Diabetes-Warnzeichen) überprüft.
  • Der Urin wird auf Eiweiß, Zucker, rote Blutkörperchen und Bakterien untersucht und soll Aufschluss über eventuelle Nieren-* erkrankungen geben.

Blutwerte: Krebsvorsorge durch Laborwerte

Jedes Jahr erkranken in Deutschland laut Statistik etwa 57 000 Frauen an Brustkrebs, 40 000 Männer an Prostata- und fast 70 000 Männerund Frauen an Darmkrebs. Werden diese Krebsarten sehr früh erkannt, besteht bei Darmkrebs eine Heilungschance von fast 100 Prozent, bei Brust- und Prostatakrebs immerhin eine von über 90 Prozent Deshalb übernimmt Ihre Krankenversicherung regelmäßige Krebsvorsorge-Untersuchungen mit folgenden Leistungen:

Frauen

Ab dem Alter von 20 Jahren:

  • Jährliche gynäkologische Untersuchung: Zellabstrich des Muttermunds (für den PAP-Test auf entzündliche Zellveränderungen) sowie Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke

Zusätzlich ab dem Alter von 30 Jahren:

  • Abtasten der Brüste und Achsellymphknoten durch den Gynäkologen
  • Alle zwei Jahre Hautkrebs-Screening beim Arzt durch Ganzkörper-Untersuchung der Haut

Zusätzlich ab dem Alter von 50 Jahren:

  • Tastuntersuchung des Darmausgangs (rektale Untersuchung)
  • Jährlicher Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl

Zwischen 50 und 69 Jahren:

  • Alle zwei Jahre Mammografie im Rahmen von Screening- Programmen in bundesweit 94 Zentren

Zusätzlich ab dem Alter von 55 Jahren:

  • Erste Darmspiegelung (Koloskopie) zur Krebsfrüherkennung, alle zehn Jahre

Männer

Ab dem Alter von 35 Jahren:

  • Alle zwei Jahre Hautkrebs-Screening beim Arzt durch Ganzkörper-Untersuchung der Haut

Ab dem Alter von 45 Jahren:

  • Abtasten von Hoden, Leistenlymphknoten und Prostata
  • Tastuntersuchung des Darmausgangs (rektale Untersuchung) Zusätzlich ab dem Alter von 50 Jahren:
  • Jährlicher Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl

Zusätzlich ab dem Alter von 55 Jahren:

Erste Darmspiegelung (Koloskopie) zur Krebsfrüherkennung, alle zehn Jahre

Wichtig: Koloskopie

Der Nutzen einiger Vorsorgeuntersuchungen ist umstritten. Kaum zu bezweifeln ist der Nutzen der Darmspiegelung, denn Darmkrebs ist vermeidbar, wenn seine Vorstufen, die Polypen, rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Dies geschieht bei der Koloskopie.

Welches Blut für welchen Blutwerte Test?

Vor der Blutentnahme

Wenn Ihr Arzt Sie morgens »nüchtern« zur Blutentnahme bittet, heißt das, dass Sie mindestens zwölf Stunden nichts mehr gegessen haben dürfen. Auf die folgenden Genüsse und Gewohnheiten müssen Sie vor der Untersuchung verzichten:

  • Frühstück, Kaffee oder Tee mit Zucker und Milch: Diese Getränke beeinflussen die Bluteiweiße, Mineralstoffe und Blutfette, vor allem aber die Konzentration der Triglyceride. Ein morgendliches Käsebrötchen verfettet Ihr Blut und erschwert dem Labor die Analyse.
  • Medikamente, Alkohol und Zigaretten: Sie verändern zum Beispiel Blutdruck und Blutgerinnung, Leber- und Nierenwerte.
  • Körperliche Anstrengungen wie morgendliches Jogging oder andere Arten von Frühsport: Dabei verändern sich beispielsweise Bluteiweiße und Muskelenzyme; auch die Anzahl der Blutplättchen steigt um bis zu 50 Prozent an!
  • Vitamintabletten, Hormonpräparate: Sie können die Gerinnung beeinflussen. Informieren Sie gegebenenfalls den Arzt.

Laborwerte: Unterschiede bei der Blutabnahme

Mal lässt Sie der Arzt an der Vene in der Ellenbeuge zur Ader, mal pikst er nur in den Finger oder das Ohrläppchen? Der Grund: Je nach Untersuchung benötigt das Labor verschiedene Blutmengen.

  • Venenblut: Dieses wird aus oberflächlichen Venen (Ellenbeuge, Unterarm, Handrücken) entnommen. In den Venen strömt das sauerstoffarme, dunkle Blut zum Herzen zurück. In ihnen befindet sich immer etwa 75 Prozent des gesamten Blutes. Hier wird Blut entnommen, wenn eine größere Menge benötigt wird, etwa zur Untersuchung der weißen und roten Blutkörperchen.
  • Kapillarblut: Kapillaren sind die kleinsten Blutgefäße, die die einzelnen Zellen umgeben. Rund fünf Prozent der Blutmenge durchströmen diese feinen Äderchen. Das Blut wird durch Einstich mit einer Lanzette, einem spitzen Messerchen, aus kapillarreichem Gewebe wie Fingerkuppe oder Ohrläppchen gewonnen.

Der austretende Blutstropfen wird in ein feines Glasröhrchen aufgenommen – zum Beispiel für Blutzuckerbestimmungen.

    • Arterielles Blut: Das von der Lunge kommende Blut – etwa 20 Prozent des Gesamtvolumens – ist sauerstoffhaltig und deshalb hellrot. Es wird nur in speziellen Fällen und meist bei schweren Krankheiten aus einer Arterie – einem vom Herzen wegfüh- renden Blutgefäß – an der Innenseite des Handgelenks oder aus der Leiste entnommen. Es dient zur Messung der Blutgase Sauerstoff und Kohlendioxid sowie zur Bestimmung des pH-Werts.

 

Tipp: So vermeiden Sie blaue Flecken

Halten Sie nach einer venösen Blutentnahme den Arm waagerecht durchgestreckt und drücken Sie einen Mulltupfer fest auf die Einstichstelle. Dadurch sickert das Blut nicht mehr ins Gewebe, wo es sich sonst zu einem Bluterguss mit den berüchtigten blauen Flecken staut.

Blutproben im Einzelnen

  • Nativblut: das im Körper zirkulierende Blut. Es besteht zu 42 Prozent aus festen Bestandteilen wie den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und den Blutplättchen (Thrombozyten) sowie zu 58 Prozent aus dem flüssigen gelblichen Blutplasma. Es enthält 90 Prozent Wasser, 8 Prozent Eiweiß sowie 2 Prozent Fette, Zucker, Salze, Hormone, Enzyme, Vitamine und Mineralien.Das Plasma dient dem Körper als Spedition: Es transportiert Stoffe zu den Zellen und bringt Abfallstoffe wie Milch- und Harnsäure sowie Ammoniak in die Entsorgungszentralen Leber und Niere zurück. Es enthält auch die Gerinnungsfaktoren und die von Abwehrzellen (Lymphozyten) gebildeten Antikörper, die Viren, Pilze und Bakterien bekämpfen.
  • Vollblut: Dies ist das venös, arteriell oder kapillär entnommene Blut. Unbehandeltes Vollblut beginnt sofort nach der Entnahme zu gerinnen. Das Gerinnsel, ein eiweißhaltiges Netzwerk aus Fibrin mit Thrombozyten und Erythrozyten, kann durch Zentrifugieren abgetrennt werden. Die verbleibende leicht trübe Flüssigkeit wird als »Blutserum« oder einfach »Serum« bezeichnet
  • Serum: der zellfreie, flüssige Anteil des Vollbluts nach der Gerinnung. Es ist frei von dem an der Gerinnselbildung beteiligten Fibrinogen und dem daraus entstandenen Fibrin, enthält aber noch lösliche Gerinnungsfaktoren wie zum Beispiel Prothrombin. Es enthält alle sonstigen Bestandteile wie auch Plasma, eignet sich daher ebenso wie Plasma für die meisten Untersuchungen.
  • Heparin-, EDTA-, Citrat-Blut: gerinnungsunfähig gemachtes Vollblut. Zugesetzte Gerinnungshemmstoffe (Antikoagulanzien) wie Heparin, EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) und Citrat halten das Blut flüssig. Durch Zentrifugieren erhält man das Plasma, das noch Gerinnungsfaktoren enthält.Vollbluts. Es wird durch Zentrifugieren von Heparin-, EDTA- flüssigen und festen und Citrat-Blut gewonnen und kann noch Spuren von Zellantei- Teilen, den Blutzellen, len (Thrombozyten) enthalten.
  • Plasma: zellfreier Anteil des mit Antikoagulanzien versetzten Vollbluts. Es wird durch Zentrifugieren von Heparin-, EDTA- flüssigen und festen und Citrat-Blut gewonnen und kann noch Spuren von Zellanteiteilen (Thrombozyten) enthalten.

DAS KLEINE BLUT-EINMALEINS

  • Vollblut = Blutzellen + Gerinnungsfaktoren + Serum
  • Serum = Vollblut – Blutzellen – die meisten Gerinnungsfaktoren
  • Plasma = Vollblut – Blutzellen

Blutwerte als Tabelle mit Abkürzungen zum Ausdrucken

Sie können sich hier Ihre Blutwerte als Tabelle ausdrucken. Alle wichtigen Werte des großen Blutbildes sind in der Grafik zu sehen, auch die Abkürzungen und Normalwerte.

Blutwerte grosses Blutbild

Blutwerte grosses Blutbild als Tabelle zum Ausdrucken

Beim Anklicken der Grafik öffnet sich ein großes Bild im neuen Fenster, das man ausdrucken kann. Oder Sie können die Datei auch als PDF downloaden und abspeichern. Natürlich alles KOSTENLOS. Die Möglichkeit gibt es hier:

> Blutwerte als Tabelle (PDF), kostenlos downloaden

Die Blutgruppen

Für Blutkonserven und -transfusionen ist die Blutgruppenbestimmung unverzichtbar, denn bei der Übertragung müssen die Blutgruppen von Spender und Empfänger zueinander passen. Wäre bei einer Transfusion versehentlich Blut der falschen Gruppe verabreicht worden, könnte dies lebensgefährliche Transfusionsreaktionen durch Blutgruppen-Antikörper des Empfängers auslösen.

Man unterscheidet die Blutgruppenmerkmale A, B, AB und 0 – anhand der wichtigsten Oberflächenmerkmale (Antigene) der roten Blutkörperchen. Diese bestehen aus Zuckerkettenmolekülen, deren Aufbau erblich gesteuert ist. Blut der Gruppe A oder B weist jeweils nur das Merkmal A oder B auf, Blut der Gruppe AB hat beide, Blut der Gruppe 0 weist keines der Merkmale auf.

Andere wichtige Merkmale sind die Rhesusfaktoren (Rh). Der Aufbau dieser speziellen Eiweiße (Proteine) ist ebenfalls erblich festgelegt. Der Rhesusfaktor D ist auf Blutkörperchen vorhanden (RhD positiv) oder nicht (RhD negativ).

»Das Blut besteht aus flüssigen und festen Teilen, den Blutzellen. Die Schwerkraft trennt sie voneinander«

Wichtige Blutwerte im Detail beschrieben

Leukozyten (Leukos)

Leukozyten - die weißen BlutkörperchenDie Leukozyten patrouillieren ständig durch Blut- und Lymphgefäße und Gewebe, sammeln beschädigte Zellen zur Vernichtung ein und bekämpfen körperfremde Substanzen wie Bakterien, Pilze und Viren. Beim sogenannten Differenzialblutbild werden die Leukozyten genau betrachtet. Mithilfe einer besonderen Färbemethode lassen sich die weißen Blutkörperchen in weitere Untergruppen aufschlüsseln. Detailinformationen gibt es zu Leukozyten zu hoch und Leukozyten zu niedrig.

Erythrozyten (Ery)

Erythrozyten - rote BlutkörperchenErythrozyten sind der Hauptbestandteil des Blutes. Es sind scheibenförmige Zellen, deren Hauptaufgabe es ist, den Sauerstoff von der Lunge in das Gewebe des Körpers zu transportieren und das Kohlendioxid zurück zur Lunge. Ein durchschnittlicher Erwachsener hat ca. 6-7 Liter Blut in seinem Körper. Darin ist die unglaubliche Menge von 24-30 Billionen Erythrozyten enthalten. In den kleinen Haargefäßen des Gewebes geben die Erythrozyten den Sauerstoff ab und tauschen ihn gegen Kohlendioxid ein, das bei der Zellatmung entstanden ist. Das Kohlendioxid wird anschließend in die Lunge transportiert und abgeatmet, während die Erythrozyten neuen Sauerstoff aufnehmen.

Hämatokrit (Hkt)

HämatokritDer Hämatokritwert gibt Auskunft über den Anteil aller festen Blutbestandteile am Gesamtblutvolumen. Da rote Blutkörperchen (Erythrozyten) über 95 Prozent der Blutzellen ausmachen, zeigt der Hämatokritwert vor allem deren Anteil im Blut an. Das Blut wird zähflüssiger und fließt langsamer. Dadurch steigt das Risiko für Thrombosen und Schlaganfall. Da die Erythrozyten physiologisch 99 % des Gesamtvolumens der Blutzellen darstellen, entspricht der Hämatokritwert ungefähr dem Anteil des Zellvolumens (PCV, Packed Cell Volume) am Blutvolumen. Darüber hinaus kann der Hämatokritwert Aufschluss über den Wasserhaushalt des Patienten geben.

Hämoglobin (Blutwert Hb)

HämoglobinDas Hämoglobin (Hb) ist ein Protein der roten Blutkörperchen, diese nennt man auch Erythrozyten. Das Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der den roten Blutkörperchen ihre Farbe verleiht. Der Hämoglobin- oder Hb-Wert ist einer der wichtigsten Parameter bei der Diagnostik des Blutes zum Erkennen von Krankheiten. Niedrige Werte können in erster Linie Hinweise auf Eisenmangel geben. Wenn die Hämoglobin-Werte im Blut zu niedrig sind, kann der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Der Eisenbaustein sorgt dafür, dass die Versorgung der Organe und Zellen des Körpers mit Sauerstoff (Oxygenium, Oxygen) funktioniert.

Thrombozyten (Thrombo)

Thrombozyten sind Blutplättchen und für die Blutgerinnung zuständigThrombozyten werden im Knochenmark von speziellen Zellen gebildet. Ein Thrombozyt hat eine scheibenförmige Gestalt und ist zwischen eineinhalb und drei Mikrometer groß. Die Blutplättchen (Thrombozyten) übernehmen bei der Gerinnung des Blutes eine wichtige Rolle. Schneiden wir uns in den Finger, fängt die Wunde schnell an zu bluten. Jetzt braucht es schnell eine Blutgerinnung, dies geschieht durch Anheftung der aktivierten Plättchen an die Verletzung. Ein Ungleichgewicht an Thrombozyten (zu viel oder zu wenig Thrombozyten) kann zu verschiedenen Krankheiten führen. Sind die Thrombozyten erhöht oder erniedrigt, kann das auf verschiedene Erkrankungen der Blutbildung im Knochenmark hindeuten.

 

Das medizinische Labor im modernen Gesundheitssystem

Die Labordiagnostik ist Träger einer Schlüsselfunktion im Gesundheitssystem: Man schätzt, dass mindestens 60–70 % aller klinischen Entscheidungen zu einem gewissen Grad auf der Basis von Laborbefunden getroffen werden. Für viele Erkrankungen liefert das medizinische Labor die entscheidende diagnostische Information. So liefert die Histopathologie grundlegende Erkenntnisse über den histologischen Typ von Tumoren sowie über das Ausmaß der Invasion des Tumors in das benachbarte Gewebe. Der Nachweis infektiöser Mikroorganismen sowie deren Empfindlichkeit auf Antibiotika gelingt nur durch den Einsatz geeigneter mikrobiologischer Diagnostik.

Empfehlungen und Leitlinien zur Diagnostik und/oder Therapie vieler häufiger Erkrankungen basieren auf Laborkriterien oder geben Zielwerte bestimmter Laborparameter unter Therapie vor: Blutzucker- und HbA1c-Bestimmungen sind die Grundlage der Diagnostik des Diabetes mellitus, das Vorhandensein spezifischer Autoantikörper ist für die Diagnose vieler rheumatischer Erkrankungen entscheidend, und die kardialen Troponine bilden eine von drei Säulen in der Diagnostik akuter koronarer Syndrome.

Die ständig zunehmende Zahl und Bandbreite von Labortests gibt dem Kliniker ein leistungsfähiges Instrument an die Hand, er sieht sich jedoch vor die Herausforderung gestellt, die Tests in der jeweils zweckmäßigsten und kosteneffektivsten Weise für die Behandlung der Patienten auszuwählen. Weiterlesen …

 

 

 

 

 

Urheber: fotoquique / 123RF Standard-Bild

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