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Sideroblastische Anämie

Sideroblastische Anämien werden durch Defekte der Häm-Synthese verursacht. Die erworbenen Formen fallen unter die myelodysplastischen Syndrome. Angeborene Störungen finden sich selten und werden häufig erst spät erkannt. Die angeborene Störung der 6-Aminolävulinsäure-Synthetase wird X-chromosomal vererbt.

Es liegen unterschiedliche Punktmutationen vor. Seltene Formen, die mit einer Ataxie einhergehen, werden ebenfalls X-chromosomal vererbt. Die erythropoetische Protoporphyrie, ein Mangel an Ferrochelatase, zählt zu den Porphyrien. Die Anämie ist meist nur mild ausgeprägt. Die erhöhten Protoporphyrine bestimmen das Krankheitsbild. Weitere seltene Formen erfordern eine spezielle Diagnostik.

Sideroblastische Anämie
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Autoren & Experte:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung

Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 18.03.2019 statt.