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Erythrozyten zu niedrig (verminderter Blutwert Ery)

Anämie

Viele Erythrozyten und ein Leukozyt (weiß),

Besteht eine krankhafte beziehungsweise gefährliche Verringerung der Erythrozytenzahl, wird der Arzt mit dem Patienten das weitere Vorgehen besprechen. Manchmal hilft es, Eisen oder Vitamine zu verabreichen, so dass sich die Zahl der roten Blutkörperchen regeneriert.

AbkürzungBeschreibungNormalwerte
EryAnzahl der Erythrozyten (rote Blutkörperchen)Männer: 4,6 bis 6,2 Mio. pro µl
Frauen: 4,2 bis 5,4 Mio. pro µl

Gibt es zu wenig Erythrozyten, dann nennt man das Anämie. Es ist eine häufige Erkrankung, die manchmal ernährungsbedingt sein kann, aber auch aus schweren Erkrankungen heraus entstehen kann.

Wunderwerk Mensch
Es ist kaum vorstellbar, dass im Blut insgesamt etwa 30 Billionen rote Blutkörperchen fließen. Ihre Lebensdauer beträgt nicht mal ein halbes Jahr. Jede Sekunde gehen durch einen natürlichen Alterungsprozess mehr als zwei Millionen davon zugrunde, die im Knochenmark neu gebildet werden müssen. In einem kleinen Würfel mit einer Kantenlänge von einem Millimeter haben etwa fünf Millionen rote Blutkörperchen Platz. Wenn die roten Blutkörperchen vermehrt auftreten, bezeichnet man dies als Polyglobulie. Eine Verminderung bezeichnet man als Anämie.“Quelle: Maria Lohmann. „Laborwerte.“

Zu den klassischen Symptomen einer Blutarmut gehören:

  • Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Kurzatmigkeit bis hin zu Herzrasen unter Belastung.

Ursachen für Verminderung der Erythrozyten (Anämie)

  • Eisenmangel
  • verlängerte oder zu häufige Menstruation
  • erhöhter Bedarf, während des Wachstums und in der Schwangerschaft
  • einseitige Ernährung, Fehlernährung
  • verminderte Eisenresorption (z.B Zöliakie)
  • Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure
  • chronische Blutverluste (im Magen-Darm-Bereich)
  • gestörte Produktion der Erythrozyten
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Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 29.10.2018 statt.