Skip to main content

Lymphozyten zu niedrig (Blutwert Lymph zu niedrig)

Verminderte Lymphozytenwerte finden wir in starken Stresssituationen (bei noch intakter Nebenniere), im Rahmen einer Cortisontherapie oder bei der Anwendung von Immunsupressiva (Arzneimittel, die die körpereigne Abwehr unterdrücken).

Aus naturheilkundlicher Sicht entsprechen reduzierte Lymphozytenwerte einer Belastung des Zellzwischenraums (der Matrix) mit Giftstoffen, die noch nicht ausgeschieden werden konnten. Die eingelagerten Giftstoffe sind ein Nährboden für Erkrankungen. Zur Reinigung des Organismus haben sich die traditionellen »Ausleitungsverfahren« wie z. B. Schröpfen, individuelles Basenfasten, Darmspülungen oder pflanzliche Mittel zur Anregung von Leber und Niere bewährt. Das körpereigene Instrument zur Entgiftung der Matrix ist Fieber. Es wird heutzutage leider viel zu schnell unterdrückt. Damit wird dem Körper die Chance zur Entgiftung genommen.

LymphozytenVerminderte Lymphozytenwerte sind auch ein Hinweis auf Störungen der Milz. Das Organ gehört zum Saturnprinzip und zum Bleiprozess. Auf diese Aspekte gehe ich später noch detailliert ein. Diese Prozesse stehen in Verbindung mit einer zu starken Begrenzung und zu schwachen Erneuerung. Bei einem älteren Menschen erkennen wir die Auswirkungen an typischen sklerotischen Veränderungen im Körper. Arteriosklerose, Arthrose, Osteoporose, Demenz und Sturheit sind Auswirkungen des zu starken Bleiprozesses.

Lymphozyten Normalwerte

ZelltypAnteil an Leukozyten insgesamt (%)Anzahl pro µl
alle Leukozyten (bei Erwachsenen)1004.000–11.000
Stabkernige neutrophile Granulozyten3–5150–400
Segmentkernige neutrophile Granulozyten54–623000–5800
Eosinophile Granulozyten1–350–250
Basophile Granulozyten0–115–50
Lymphozyten25–401500–3000
Monozyten3–7280–500

Verminderter Lymphozyten-Wert (Lymphopenie)

 

  • Immundefekte
  • Chemo- oder Strahlentherapie
  • HIV-Infektion (AIDS)
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Lupus erythematodes
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Tuberkulose
  • Akutstadium von Infektionen wie etwa Grippe und Heilphase danach
  • Nach Operationen
  • Nierenversagen (Urämie)
  • Zinkmangel
  • Kortisontherapie



Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Grönemeyers Buch der Gesundheit
Hallesche Krankenversicherung

Letzte Änderungen auf dieser Seite fanden am 01.08.2019 statt.