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Wasser- und Elektrolythaushalt

Überall im Organismus werden Mineralstoffe und Spurenelemente gebraucht. Zusammen mit den Vitaminen sind sie für Funktionsfähigkeit der Zellen, für Knochenaufbau, Salz- und Wasserhaushalt, Nervensystem, Muskeln und Blutgerinnung unerlässlich. Im Blut liegen sie in gelöster Form vor und werden als Elektrolyte bezeichnet.

Mineralstoffe (Elektrolyte)

Mineralstoffe sind lebenswichtige anorganische Stoffe, die der Körper selbst nicht bilden kann. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Zu den wichtigsten Mineralstoffen zählen Kalium, Natrium, Chlorid, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Eine zusätzliche Einnahme von Mineralstoffen erfolgt am besten in Absprache mit dem Arzt, denn im Übermaß zugeführt können sie zu Verschiebungen des Mineralienhaushaltes führen.


Magnesium (Mg)

Magnesium

Normalwert: 0,7–1,0 mmol/l (1,7–2,4 mg/dl) Magnesium ist an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt; es steuert die Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln und wirkt muskelentspannend. Nur ein geringer Prozentsatz des Magnesiums liegt im Blutserum vor, es wird überwiegend in […]

Kalzium (Ca)

Kalzium

Normalwert: 2,1–2,6 mmol/l (8,4–10,4 mg/dl) Kalzium ist am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und gibt ihnen die nötige Festigkeit. Von den etwa 1,5 Kilogramm Kalzium im Körper sind 98 Prozent in den Knochen gespeichert, der Rest zirkuliert im Blut. […]